„Ich brauche eine familiäre Atmosphäre“

 

Maxi Johannssen, stellvertr. Stationsleitung im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus

linie

 

 

Hallo Frau Johannssen, Sie sind gerade mal 21 Jahre alt und seit Juli stellvertretende Stationsleitung auf der IMC (Intermediate Care) im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus. Sind Sie eine Überfliegerin?
Ach was. Ich liebe meinen Beruf, nehme meine Arbeit ernst und stelle mich dabei wahrscheinlich auch nicht komplett dumm an (lacht). Vor allem aber arbeite ich in einem Haus, das junge Pflegende auch fördert. Das gefällt mir ausgesprochen gut!

 

Also war das vor zwei Jahren die richtige Entscheidung für das Amalie?
Auf jeden Fall! Ich hatte zuvor meine Ausbildung in einer kleinen Klinik in Norddeutschland gemacht und im Rahmen dieser Ausbildung auch größere Kliniken kennengelernt. Da läuft man dann morgens teilweise an den Kollegen vorbei, ohne sich mit Namen zu kennen und guten Tag zu sagen. Das ist nicht mein Ding. Ich brauche eine familiäre Atmosphäre, in der alle füreinander da sind und ein Team bilden. Egal ob Arzt, Pflege oder Reinigungskraft. Das ist im Amalie so und gleichzeitig sind wir groß genug, um wirklich spannende Fachdisziplinen anbieten zu können. Das macht die Arbeit auf der Intensiv- und Intermediate Care Station unglaublich vielseitig und interessant.

 

Aber manchmal auch herausfordernd?
Ja, klar. Wir haben es hier schließlich mit schwerkranken Menschen zu tun. Aber man ist nie alleine und das gibt schon ein gutes Gefühl. Die Ärzte haben großes Vertrauen in unsere Kompetenz und auch in schwierigen Situationen ist das Team da, um einen aufzufangen. Neulich ist bei uns eine junge Frau verstorben, was nicht nur mich sehr beschäftigt hat. Wir haben darüber im Team gesprochen und danach ging es uns allen besser. Wir können in solchen Fällen auch einen Seelsorger hinzuziehen. Und unsere Pflegedirektorin Frau Sellentin und ihre Stellvertreterin Frau Bruhns sind regelmäßig auf Station und fragen, ob uns irgendwo der Schuh drückt. Auch Herr Quack als Geschäftsführer ist auf Station präsent. Das finde ich klasse und gar nicht selbstverständlich.

 

Wie sind Sie denn auf das Amalie aufmerksam geworden?
Ich habe damals die Anzeige „Ziemlich beste Kollegen/innen gesucht“ gesehen, die mich total angesprochen hat. Daraufhin habe ich eine Bewerbung im selben Stil geschrieben, die offenbar gut ankam. Nach einem Schnupper-Praktikum war ich so begeistert, dass ich geblieben bin.

 

Man hat den Eindruck, Sie sind noch immer begeistert …
Kann schon sein (lacht). Ich arbeite in einem Krankenhaus, das erst vor zwei Jahren fast komplett modernisiert wurde und etwa über eine supermoderne Intensivstation verfügt. Aber das Wesentliche ist trotzdem etwas anderes: Es freut mich einfach, wenn ich irgendwo erzähle, dass ich Pflegekraft im Amalie bin und darauf ein positives Feedback erhalte. So nach dem Motto, meine Tante war gerade da und ist mit der Behandlung sehr zufrieden gewesen. Oder wenn ich weiß, dass Patienten teilweise von sehr weit anreisen, um sich bei uns behandeln zu lassen. Das macht mich einfach stolz! Ich möchte mich ja auch mit dem Krankenhaus, in dem ich arbeite, identifizieren können.

 

 

Noch ein Wort zu der Arbeitsbelastung in der Pflege?
Die ist schon hoch, alles andere wäre gelogen. Aber auch hier zahlt sich ein gutes Team aus, das füreinander da ist und die Arbeit gemeinsam schultert. Was ich gut finde ist, dass Amalie aktiv für mehr Pflegekräfte wirbt, aktuell mit der Kampagne „Ich kann Pflege“. Denn ein paar Kolleginnen und Kollegen können wir noch gut gebrauchen. Deshalb führen wir ja wohl auch dieses Interview, oder? Also nix wie ran, liebe zukünftige Kollegen im Team, Amalie hat einiges zu bieten!

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Interview: Dr. Fabian Peterson

 

 

 

Wir können Pflege – Du kannst es auch. Wir freuen uns auf Dich!

Dein Pflege-Team im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus

 

 

 

 

 


Weitere Infos erwünscht? Ruf' einfach unsere Pflegedirektorin Maike Sellentin an unter

Tel. 040 644 11-251